mein LebensStil ist seit vielen Jahren mit dem Weg des Yoga verbunden > mit dem Blick auf Body Mind Soul oder besser gesagt einer Körperarbeit, die meine geistige Haltung formt. Mit Umwegen, Ecken , Kanten und Tälern bin ich seit Mitte der 90er Jahre am Entfalten meines Selbst und bin immer wieder überrascht, was dabei alles zum Vorschein kommt. Ich nenne es bewusst nicht Selbstoptimierung oder Selbstobjektivierung, denn das ist nicht mein Fokus. Doch im Ganzen gesehen ist es vor allem mein Weg, mein Call und hat Loslassen zu tun; immer wieder in meiner Körpermitte anzukommen, egal welches Alters, darin balanciert zu bleiben und zu hinterfragen, was passt , bleibt und gehen darf. Meine Kunst folgt meiner Seele und ich folge ihr. Ich leere meinen Geist, lerne mein Herz zu erfühlen und meinen Körper über die Bewegung zu erleben. Dafür liebe ich die Yoga Praxis, den die ist mit zunehmenden Alter gelenkschonender und sinnlicher. Es sind lebendige Erfahrungen und dies ermöglicht mir ein Ankommen und ein Verinnerlichen. Und da wir ja keine statische Spezie sind und Lebensabschnitte mit Veränderungen zu tun haben, will ich diese nicht ignorieren, sondern lieber konfrontieren.
Der Weg des Yoga – hin zu mehr Bewusstsein
ist ein LebensStil von vielen. Meiner hat sich aus mir selbständig entwickelt; passt zu mir, da es authentisch, lebendig ist, ich folge keiner Yoga Lehre. Ich gebe mich meinem Körper hin, weniger dogmatisch einem Lehrer/Guru folgend, der meine körperlichen Grenzen nicht kennt. Es ist eine tägliche Hingabe und Selbstreflexion an mich, die mich in mein inneres Universum eintauchen lässt. Und so lernte ich mich mit unter über den Weg des Yogas näher kennen. Sozusagen mein BlindDate: ich mit mir ungefiltert auf der Matte. Seit mehr als 25 Jahren pflege ich diesen Weg verbunden mit körperlichen Übungen genannt Asanas , die mich an verdeckte Anteile meiner Persönlichkeit heranführen, dabei körperliche und mentale Flexibilität lehrt.
Was ist Yoga
mal abgesehen davon, dass es eine globale Lifstyle Bewegung ist, die den Menschen wieder auf die Matte holt und den Körper ins Schwitzen bringt – Alles kann, nichts muss … Für mich ist Yoga viel mehr als nur eine körperliche Übung plus des ganzen Hypes des derzeitigen Vermarktungszirkus, den es vor mehr als 25 Jahren nicht gab, als ich damit in Berührung kam. Ich erzähle Euch kurz meine Geschichte, wie ich dazu kam und eine meine Wende im Leben einläutete.
1994 kam ich das erste Mal mit Yoga in Berührung. Ich hatte eine ältere Dame mit lila Frotteehausanzug, die mich Hatha Yoga in einem kleinen Zimmer in der Innenstadt von Passau in Niederbayern mit 4 anderen Yoginis lehrte. Ein ältere 80jährige Dame, die gelenkiger war wie ich mit meinen damaligen 29 Jahren. Als ich 1996 Indonesien ein zweites Mal bereiste und erneut auf Bali unterwegs war , kam ich wieder mit Yoga in Berührung, den die hinduistische Tradition ist eng mit der Philospphie des Yoga verwoben. Damals war das hinduistische Bali und insbesondere Ubud ein kleines verschlafenes Dorf, kein hippes Zentrum mit Avantgarde & Lifestyle Tourismus. Darüber bin ich sehr dankbar, dass ich damals den wahren Spirit der Insel der Götter atmen konnte und er immer noch lebendig in mir verweilt.
Über die Jahre hinaus bis 2003
praktizierte ich vermehrt meine Asanas aus dem Hatha Yoga insbesondere vor und nach meinem Sportprogramm. Und damit begann mein spiritueller Weg und mir bewusst vor Augen geführt wurde, welcher Wandel sich dadurch in meiner Persönlichkeit vollzog. Während meiner temporären Reisen nach Südostasien lernte ich ebenso verschiedene Geisteshaltungen kennen, die mich meine innere Freiheit erahnen ließen. Heute wird dies Mindfulness | Achtsamkeitspraxis genannt. Ich besuchte vor Ort Heiler, die mir Meditation mit Stillsitzen und Wahrnehmen nahebrachten; es war pure Neugierde, deshalb ließ ich mich auf dieses Experiment ein. Ich war alles andere als erfreut mit all den Nebenerscheinungen, doch Übung macht die Meisterin und ich erlebte dabei mehr, als ich mit dem bloßen Auge sehen und wahrnehmen konnte. Es war ein Blick in eine damals für mich “ andere Welt „. Heute nenne ich diese Zeit als eine meiner ersten spirituellen Initiationen , die mich auf meinen ureigenen Weg führten. Meine Gabe des Klarsehens und Hellfühlens wurde dabei weiter intensiviert.
Als die Kunst 1998
in mein Leben kam, wurde meine Wahrnehmung noch mehr verfeinert und ich nahm das innere Sehen und Fühlen an. Ich empfinde es als eine Gabe, die mir in diesem Leben gegeben wurde. Und Indonesien hat mich dabei gelehrt, mein drittes Auge und dabei mein Herz zu öffnen. Danach begann ich auf unbewusster und sowohl auf bewusster Ebene mein gesehenes und erfühltes Wissen anzuerkennen und es zu leben. Oftmals belächelt im Westen von Freunden, Familie und Kollegen. Doch ich hielt “ stoisch “ daran fest. Es war und ist mein inneres Universum, meine Anbindung an meine Existenz und Verbindung zur Quelle allen Seins. Ich nenn es den Raum der bedingungslosen Liebe, jene Existenz in mir, die mich nährt und trägt. Meine Geisteshaltung und die tägliche Praxis der Kontemplation und Meditation hat mich über all diese Jahre gefestigt und geformt sowohl als auch meine Schaffensprozesse als Künstlerin , meine Mentoren, Dozenten, Künstlerkollegen und meine dazugehörigen Reisen mit all den darin enthaltenen Erfahrungen, die in allem bis dato sehr vielfältig, lehr- und erkenntnisreich waren.
Meine privaten Auszeiten und Urlaube sind abwechselnd mit Retreats verbunden, die mich an Orte führen, die es mir ermöglichen “ in der Stille “ aufs Neue immer wieder bei mir anzukommen. Dabei meinen Mind zu leeren und die Fülle im Austausch mit Gleichgesinnten zu würdigen. In meinem Leben braucht es sehr wenig, um bei mir und mit mir zu sei, den es ist meine spirituelle Ausrichtung, die mich anleitet. Der Weg des Yoga beinhaltet deshalb nicht nur Asanas sondern gerade aus der Übung heraus entfaltet sich eine Geistes-Haltung, ein Stil, den ich einnehme und mir dabei selbst gegenüber trete. Dadurch öffne ich in mir meinen inneren Raum und erforsche darin mein geistiges Sein und ebenso meine physischen Verhaltensmuster; immer mit der Fragestellung was bewegt mich und ist es mir dienlich, was darf ich lernen… ? Schichten wollen freigelegt werden, die ich mir anerzogen habe und anerzogen wurden. Es ist eine Häutung, die mir aufzeigt, wer ich in meiner Essenz wirklich bin. Seitdem bin ich verbundener und verbindlicher mit mir . Ich trete mir und meinem Gegenüber gelassener entgegen, als ich es noch vor ein paar Jahren tat. Das Leben per sé ist immer im Wandel und so ist seit Mitte der Neunziger mein Bewusstsein auf ein holistisch Ganzes ausgerichtet, welches mich stärkt und eine Haltung lehrt. Viele Methoden haben mich dabei gelehrt, mir selbst treu zu bleiben, meinem Weg zu folgen und vor allem in den letzten Jahren hat die Methodik des Thetahealings mir selbst sehr geholfen, meine überholten passiven Glaubensmuster zu löschen. Und jetzt atme ich dabei auf mit all dem Wissen, welches ich mir dadurch angeeignet habe und ebenso in mir erforscht habe. Ja ich praktiziere seit mehr als 30 Jahre diese Art meines Lifestyles. Rückblickend betrachtet, war es zuerst eine grobstoffliche Reinigung , die sich step by step vollzog und über die Jahre in eine feinstofflichere Verbindung überging , die tief in meinen innersten Wesenskern verankert ist und ich mit mir dadurch Frieden schliessen konnte. Denn im Kern sind wir alle bereits vollkommene Wesen, diesen Schatz freizulegen und zu würdigen, ist ein wesentlicher Anteil, um glücklich und zufrieden zu sein unabhängig dessen, wie wir leben.
im FLUSS | FLOW sein
Ich lasse mich sein, wie ich bin, meistens ruhend in mir, frei, atmend , lachend und beweglich im Fluss meines Lebens dabei sind mit seinen täglichen kleine und größeren Herausforderungen. . Mein täglicher Weg der Entfaltung ist verbunden mit der Praxis des mentalen “ let go “ insbesondere auf materieller und physischer Ebene. So ist der Weg des Yoga in Verbindung mit meiner Kunst eine Beziehung, die mir über die Praxis der Meditation das Menschliche sehr nahe bringt und darin liegt meine Lebensreise begründet. Es bestärkt und lehrt mich, über die Horizonte meines physischen Seins hinauszublicken. Es ist ein ganzheitliches Bewusst-SEIN. Für mich ist es eine wohltuende, lebensbejahende, bestärkende und erhellende Lebensreise, die mich mit meinem höchsten Selbst, mit meiner inneren Quelle verbindet und mein Leben und Wirken in physischer Form gesund erhält. Und ich wünsche Dir, dass Du mit Dir im Reinen bist und aus vollem Herzen auch Dein Leben genießt.