Petronilla HohenwARTer
Petronillas Malerei steht dem Informel nahe: Spontaneität, Gestus und der Malprozess selbst stehen im Zentrum und nicht das fertige Werk. Ihr Weg dorthin ist selbst ungewöhnlich: von der Sozialpädagogik und Metapsychologie über Südostasien zur Kunst der freien Malerei. Ihre akademisch begleitete und durch Nominierungen honorierte Arbeit berührt unmittelbar impulsiv, noch bevor man ihre Werke einordnen kann. Eine Künstlerin, die im unbewussten Raum arbeitet , Schicht für Schicht freilegt, bis am Ende meist nur eine einzige Linie fehlt, um das Bild zu klären. Es ist jene Klarheit, die der Betrachter wie einen Spiegel erlebt: Vor einem ihrer Bilder stehenzubleiben und dabei nichts Neues erfinden zu müssen, sondern für einen Moment lang einzutauchen, darin zu verweilen und sich selbst dabei wieder zu begegnen.
vielfältig bestärkend, nie einfältig bestimmend