Portugal, Algarve, Praia , Monte Clérigo , Arrifana, Aljezur, Kunstblog , Petronilla Hohenwarter

Wenn ich mich

 auf eine lang ersehnte Reise begebe…

Hallo Ihr  Freunde der schönen Künste    

dann will das gute Ding Weile haben  und die KunstKultur und der SandStrand und das MEER  mussten ebenso auf mich warten….denn vor genau 2 Jahren spürte ich bereits ein großes Sehnen in meinem Herzen endlich nach Portugal, sprich an die Algarve und zwar von Lissabon nach Faro zu reisen und dieses Fleckchen Erde zu entdecken; doch die Pandemie machte mir einen Strich durch dieses Abenteuer. Und dann war es im Frühjahr 2022 soweit und ich buchte spontan mit einer Freundin und Sammlerin meiner schönen Künste ein Ticket und flog Anfang April endlich in die Sonne . Und die Wettergöttin wurde ebenso immer freundlicher, je länger wir auf Reisen waren.

Ich nehme Euch hier mit auf meinen Trip.  Zeige Euch ein paar visuelle Highlights, die mich ebenso sehr berührt und inspiriert haben und lasse Euch Portugal durch meine Künstleraugen betrachten. 

Los ging es in Lissabon am Sonntagabend nach der Ankunft. Ich entdeckte  den Urban Beach gleich zuerst  und dazu die Murals,/Streetart,   die dort verewigt waren; all das  stimmte mich gleich “ sehr happy “  und der anschließende Besuch im Vegan Restaurant Organi Chiado rundete den ersten Abend sehr genussvoll ab.

Weiter ging es die nächsten Tage mit Sightseeing in und um Lissabon insbesondere Baixa Chiado, Bairro Alto, Alfama bis Torre de Belém und die Museen MAAT ( Architektur, Technik und Technology ) mit der VideoInstallation  einer meiner Lieblingskünstler  VHILS “ PRISMA „ ( er ist Portugiese ) und dem Museum Moderner Kunst Berardo mit einer gigantischen Ausstellung “ from the first Modernist to the New Avantgarde of the 20th Century “ . Die Einzelausstellung von Gérard Fromanger im Museum war ebenso ein Highlight. Ebenso der Abstecher in die LXFactory mit Künstlerateliers und trendigen Läden und Restaurants, super coole Location !!!  Da kann ich vor allem  The Therapist aka Food is Therapie  nur Wärmstens jedem FoodJunkie ans Herz legen, ebenso ein Vegan Restaurant.  Gesunde Küche mit Gemüse, Ballaststoffe  + Protein ist bei mir seit Jahren  mein Energielieferant, da ich einige Nahrungsunverträglichkeiten habe und mich gluten-free ( kein Getreide ) ernähre. Der Time Out Market ist ebenso ein guter Ort, verschiedene Gerichte genießend unter einer Masse von Touristen zu probieren. Das öffentliche Verkehrsnetz in Lissabon ist easy to ride und die Freundlichkeit der Menschen war ein positives Omen für den Start dieser Reise. Zu erwähnen sind Stores,  die mich zum Kaufen verführten – insbesondere the Hangar Design Store gleich um die Ecke des Modern Art Museum in Belem und Flora, echt cooler Brillenladen in der Innenstadt. Nach 3 Tagen Lissabon mit Sightseeing wurde der Mietwagen abgeholt und los ging es endlich an die Algarve. Lang ersehnt und sofort verliebt in die Strände und Dünen dieser außergewöhnlichen Küstenstrasse. Die Westküste der Algarve wird Costa Vicentina genannt. Sie erstreckt sich von dem kleinen Ort Odeceixe im Norden bis zum Kap Cabo de Sao Vicente im Südenwesten der Algarve. Der Ozean brandet mit seiner ganzen Wucht gegen fast menschenleeren Strände und spektakulären Steilklippen. Und das wollte ich erleben , und zu dieser Jahreszeit im Frühling ist Portugal  ja doch noch weniger mit Touristen besiedelt.

Wir fuhren auf der Autobahn bis nach Granola und bei der Ausfahrt Richtung Monte Velho Beach küssten unsere Füsse das erstmal den feinen weichen Sandstrand. Mein Herz wurde mit Freude durchflutet, als ich am Strand stand und der erste Espresso an der Strandbar unter herrlichem Sonnenschein wurde dann gleich gebührend mit Kathrin gefeiert. Weiter ging es dann an der westlichen Küstenstraße bis nach Sines und mit weiteren Zwischenstopps an den Stränden bis wir am späten Nachmittag über Aljezur  den Ortsteil Arrifana und in unserer Unterkunft ankamen. Wow der Sonnenuntergang am utopischen Gästehaus, deren Freundlichkeit  und der Tipp für die  Fischbar O ZE am Strand von Monte Clérigo war ein Hit und das Essen sowieso. Und so machten wir uns am nächsten Tag nach einem leckeren Frühstück auf,  die Küstenstrasse bis nach Sintres zu entdecken. Wir starteten am Praia di Arrifana , die Surfer waren bereits bei ihren Wellen und wir schauten ihr Treiben oberhalb der Klippen zu. Weiter ging es nach Praia da Bordeira und Praia da Castelejo via Vila do Bispo nach Sagres. Die Festung von Sagres war mit Fischern übersät, die ihre Angeln über die Klippen ins Meer fallen ließen. Es ist wohl ein Zeitvertreib, gefangen wurde nichts. In Sagres ein beschauliches Dörfchen schlenderten wir zu einer Strandbar und genossen die Aussicht und die Musik. Zurück ging es über eine außergewöhnliche Fahrt ins Fisch Restraurant Sitio do Forno , Abzweigung Vila Do Bispo,  Praia do Amado auf den Klippen mit wunderbaren Aussicht auf das Meer und der Tintenfisch, sowohl der Wolfsbarsch delikat. 

Die letzte Etappe unserer Reise brach an und wir fuhren von Arrifana nach Burgau, in das noch sehr ruhige und beschauliche Fischerdörfchen und spazierten durch das Dorf. Immer mal wieder innehaltend mit Ausblick aufs Meer. Danach ging es weiter nach Lux und die Ferienanlagen, die immer größer und weitläufiger wurden. Eine andere Art des Tourismus wurde für mich sichtbar. Ich bin ja seit ich die Welt entdecke individuell unterwegs.  Früher  habe ich als Backpackerin die Welt bereits , dann mit meinem  Camper Van und in diesen Jahren darf es gerne ein Mietauto/Van  und individuelle Unterkünfte sein. Obwohl ich gerne für meine Retreat-, Wohlfühl- und Kulturreisen  auch das ein oder andere Hotel vorziehe. Jede/r hat da seine Vorlieben bzgl. Reisen. Die Strandpromenade von Luz war dann das erstmal übersät mit Touristen und wir fuhren nach einem kurzen Rundgang sofort weiter nach Lagos  in Richtung Punta da Piedade. Ein Leuchtturm und einige Klippen, die gut besucht waren und ebenso eine der ersten Höhlen , die mit  Booten zugänglich waren. War nicht so mein Ding  bei dem Wellengang. Die Altstadt von Lagos als  Zwischenstopp sehenswert. Weiter ging es nach Benagil zu den Caves. Wow, sicherlich sehr beeindruckend, doch diese Menge an Touristen plus die Benagil Cave konnte nur mit den Booten erreicht werden, das war dann nicht so mein/unser Ding. Schön, dieses Gewimmel erlebt zu haben und im Sommer  sicherlich eine Attraktion, sich da schwimmend auf den Weg zu den Höhlen zu machen oder mit dem Kajak eine Runde zu paddeln. So ging es weiter via Armacáo de Péra und den Praia Grande  ein endloser Sandstrand nach Albufeira in den Stadtteil Sao Rafael in unsere letzte Unterkunft mit einem wunderschönen Genusstag am  Praia de Sao Rafael mit chillen und dabei den Wellen zuzuschauen ,  die Möwen und sowohl als auch die Meerestiere zu beobachten. Nichts zu TUN , im Moment sein,  das Meer geniessen, die Sonne auf der Haut spüren und all das was gewesen ist, imaginär den Wellen zu übergeben. Reset und dabei diese Woche ausklingen lassen; die Sonne war meine Freundin an diesem Tag und der Sonnenbrand an den Füssen hielt noch einige Tage, was er mir an diesem besagten Abend versprach. 

 

Das Wetter war von Lissabon bis nach Albufeira oftmals unbeständig, sehr windig und die Temperaturen zwischen 10 und 20c.  Für mich war und ist diese Reise ein Abschluss und zugleich ein Neubeginn. Die Pandemie habe ich ja mehr oder weniger fast nur im Bayerischen Wald verbracht und meine Reiselust ist mit diesem ersten Urlaubstrip wieder mehr als geweckt worden. Meine Seele fühlt sich  in dieser Art des unkomplizierten und auch spontanen Reisens sehr frei und grenzenlos und wie ein Spruch auf einer Hoteltür hieß…Take Time to do what makes your Soul happy…

Diese Auszeit ermöglichte mir in eine  Kultur und Kunst in Lissabon einzutauchen, die jung und subkulturell urban ist und dabei auch die Weite der Natur und das Meer geniessen. Es geschah auf eine unkomplizierte Art und Weise  mit meiner Reisebegleitung Kathrin,  die sich ebenso diesem Rhythmus und natürlichen Flow anschliessen konnte und so eine perfekte Ergänzung ergab. 

 

Auftanken und all das tun, was meine Seele glücklich macht. Ich hatte keinen Plan, diese Reise ergab sich spontan und sie beschenkte mich mit Eindrücken und Emotionen, die mich erfüllten. Weniger  ist oftmals mehr. Für eine Urlaubswoche waren es Eindrücke, die   belebend und inspirierend waren und mich/uns vor allem beseelt haben. Yep – Portugal ich komme wieder …

 

 

denn ich sitze insgesamt viel zu wenig am MEER…
Viva la Vida & Namaste  
Petronilla 
 
Mein innerer  Zustand , welcher in mir „ nachhaltig am Wirken ist „,  hat mich dazu bewogen, kurz nach meiner Ankunft dies in Gedanken festzuhalten. 
 
DAS MEER + DIE FARBE und die damit assoziierte WEITE  der UNENDLICHKEIT > FARBEN und ihre WESENSZÜGE
 
die Farbe BLAU ist die Farbe des Vertrauens, d.h. für mich jedenfalls  – Sie klärt und bildet ein Fundament , um Vertrauen in das Unbekannte zu haben und Vertrauen zu fassen in das Mysterium des Lebens …mal poetisch philosophisch ausgedrückt.
 
Ich schenkte mir eine Auszeit in Portugal an der Algarve,  die Weite und die Unendlichkeit des Atlantiks + das Blau des Wassers, welches sich im Blau des Himmels wieder fand, berührten mich und beeindruckten mich sehr. Als Künstlerin atme ich diese Momente ja auf jeder Ebene meines Seins ein.

Ich  war selig am Wasser zu sitzen, zu schauen und dabei einfach nur zu sein. Es dauerte, dieses in mir zufrieden stellende  Gefühl zu empfinden und diesen SeinsZustand  zu erreichen, doch das Meer und die Stille unterstützten mich in dieser Übung  sehr.  Auch wenn mir diese Momente sehr gut durch meine Yoga- + Meditationspraxis bekannt sind und ich auch  via meiner kreativen Schaffensprozesse in  diesem  leeren Zustand verweilen kann, doch darin ganz einzutauchen und damit verbunden zu sein,  ist etwas ganz anderes.  Ein Zustand, der tief bekräftigend und ebenso leicht und erhellend ist, wie das Meer, welches ich  vor meinem inneren Auge habe.   Und  wie es dieser  Slogan so schön ausdrückt…Wir sitzen insgesamt viel zu wenig am Meer…
 
und so begegnete mir auf dieser Reise das MEER und dadurch spürte ich in mir sowohl als auch im Außen ein  Bewusstsein für ein MEHR an Vertrauen in
 
  • Menschlichkeit
  • Freundlichkeit
  • Offenheit
  • Abenteuer
  • Spontanität
  • Neugierde
  • Stille
  • Humor
  • Lebensfreude
  • Mut
  • Frieden
  • Zuversicht
  • Liebe
und das erfüllt.e mich
 
in diesem SINNE  let’s keep on traveling … individuell den inneren und ebenso dabei den äußeren Raum entdecken mit einem offenen Geist und einem lebendigem Herz, denn dadurch erschließt sich der Kreis und der Kreislauf des Lebens – eine natürliche Symbiose, die erhellend wirkt  und Erkenntnisse freisetzt. So long und auf bald Namaste Petronilla 
 
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